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Tipps zur Gitarrenpflege: Griffbrett ölen und reinigen – Teil 1

Gitarren-Blog

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Tipps zur Gitarrenpflege: Griffbrett ölen und reinigen – Teil 1

Mihai Curteanu

Die große Vielfalt an Gitarrenpflegemitteln auf dem Markt gibt es vor allem aus einem einfachen Grund: sie verkaufen sich. In Wirklichkeit muss man für die beste und sorgfältigste Pflege eigentlich kaum Geld ausgeben. Mit Abstand der wichtigste Punkt in diesem Zusammenhang ist die korrekte Lagerung bzw. die Überwachung der Luftfeuchtigkeit des Raumes. Darüber könnt ihr im vorigen Artikel mehr lesen.

Dieses trockene Palisander-Griffbrett (rosewood fretboard) muss bald geölt werden.

Das Verständnis für die Auswirkungen der Luftfeuchtigkeit auf den Zustand des Holzes und der Gitarre ist beim Behandeln des Griffbretts auch essenziell. Durch das Ölen wird das Holz natürlich sehr stark befeuchtet, und das ist nicht immer eine gute Sache. So etwas sollte man nur dann machen, wenn es auch wirklich nötig ist, also wenn das Griffbrett schmutzig oder ausgetrocknet ist.

Achtung: viele Hersteller von Gitarrenprodukten empfehlen das Ölen des Griffbretts bei jedem Saitenwechsel. So ist zwar die Flasche schneller leer, aber für die Gitarre kann das ggf. schädliche Folgen haben: ein überbefeuchtetes Stück Holz arbeitet nämlich viel mehr, und dadurch kann im schlimmsten Fall eine ungünstige Halskrümmung entstehen. Normalerweise braucht das Griffbrett nicht öfter als zwei Mal im Jahr eine Behandlung mit Lemon-Oil oder Griffbrett-Öl, außer man lebt an einem Ort mit sehr niedriger Luftfeuchtigkeit (z.B. einer dauerhaft unter 40% liegenden relativen Feuchtigkeit).

Dieses Thema werden wir in den nächsten Blogeinträgen vertiefen, indem wir die verschiedenen Griffbretttypen und ihre korrekte Reinigung und Befeuchtung besprechen werden.