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Musikmesse 2015

Gitarren-Blog

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Musikmesse 2015

Mihai Curteanu

Nachdem die Musikmesse 2014 von einem teilweise schwer zu ertragenden „Loudness War” dominiert wurde, läuft es dieses Jahr ganz anders: kleiner und gemütlicher. Aber lassen wir „gemütlich” doch lieber weg.

Die Messe wird kleiner

Die meisten Insider ahnen es schon länger: die Frankfurter Musikmesse wird immer mehr von der kalifornischen NAMM-Show überschattet. 2015 ist diese Entwicklung allerdings deutlicher denn je: es gibt weniger Aussteller, weniger Besucher, weniger Betrieb. „Die Messe wird immer kleiner” – diesen Satz habe ich während meines dreitägigen Aufenthalts in Frankfurt besonders oft gehört. Und wenn solche Namen wie Fender und Paul Reed Smith hier zum ersten Mal seit vielen Jahren nicht mehr vertreten sind, muss man kein Experte sein, um die Zeichen der Zeit zu erkennen.

Trotzdem: es könnte sich ja für Geschäftsgespräche und Kontakteknüpfen sogar als vorteilhaft erweisen, dass die Musikmesse überschaubarer geworden ist. Fehlanzeige: dafür ist es immer noch zu laut. Obwohl die Organisatoren tatsächlich versucht haben, dieses Problem zu lösen, kann man sich vor allem in der E-Gitarren-Halle kaum unterhalten. Es scheint so, als würde sich die Hälfte aller Gitarren-Tester gegenseitig mit nerventötendem Shredding beschießen. Das Publikum ist dazwischen gefangen.

Was gibt es Neues?

Soviel mit der Kritik, denn natürlich gibt es auch viel Gutes zu berichten. Egal, was erzählt wird, oder was ich hier schreibe, bleibt die Frankfurter Musikmesse einfach spannend. Das liegt nicht nur daran, dass man Tausende verschiedenster Gitarren und Bässe auf einmal erleben kann. Überall begegnet man bekannten Gitarristen, Gitarrenbauern und Fachleuten aus der Branche. Ein paar Namen, die mir spontan einfallen: Tony Iommi, Jerry Donahue, Chris Martin IV, Trevor Wilkinson, Gary Levinson, Greg Howe, Andy Timmons, Thomas Blug, Andy Powers, Ulrich Teuffel, Marco Mendoza, Gregor Hilden u.v.a.

Ansonsten läuft es wie im echten Leben: große Unternehmen bzw. ihre Vertreter kümmern sich meistens wenig um ihre Besucher und vielmehr um Geschäftstermine. Umso fleißiger werden dann kostenlose Tragetaschen und ähnlich nutzloses Merchandise verteilt. Aber keine Sorge, freundliche Gitarrengespräche sind problemlos zu finden, und zwar i.d.R. bei kleinen und mittleren Firmen oder Manufakturen.

Fast habe ich vergessen, eine brennende Frage zu beantworten: was für Neuigkeiten gibt es auf der Musikmesse 2015? Kurze Antwort: nichts Bahnbrechendes. Die Gitarrenbranche befindet sich weiterhin in einer technologischen Stagnationsphase. An interessanten, gar spannenden Produkten mangelt es jedoch trotzdem nicht. Und eine Handvoll besonderer Überraschungen dürfte man in Frankfurt sicherlich erleben.